| Abwechslungsreiche Ausbildung | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bereits im November hatte unsere Staffel die Möglichkeit auf dem Gelände der Firma Rösner zu trainieren. |
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| Für die Hunde ist dieses Training immer wieder eine Herausforderung da sich der Wind der die Geruchspartikel vom menschlichen „Opfer“ mitnimmt zwischen den aufgestapelten Betonröhren sehr gerne dreht oder festsetzt. Hier muss der Hund sehr gezielt seine Nase einsetzten um Witterung zu bekommen und um dem Geruch so weit nachzugehen und auszuarbeiten bis er das „Opfer“ gefunden hat und anzeigen kann. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Aber je nach Ausbildungsstand haben die Hunde selbständig gearbeitet oder bekamen kleinere Hilfen damit die Suche zum Erfolg führte. |
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Vielen Dank der Firma Rösner dass wir immer wieder auf ihrem Gelände arbeiten und ausbilden dürfen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Wie aus einem Welpen ein Rettungshund wird | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Oft werden wir gefragt wie alt muss denn der Hund sein damit man eine Ausbildung anfangen kann. Bei uns Beginnt die Ausbildung ab dem Welpenalter. Der Hund sollte nachdem er im neuen Haushalt aufgenommen wurde sich ein bis zwei Wochen eingelebt haben und danach kann es losgehen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Egal ob Welpe oder Junghund bei uns durchlaufen alle die gleichen Stationen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Das wichtigste für einen Rettungshund ist das er gerne und freundlich zu jeder fremden Personen geht. Um das zu lernen setzen wir den Futter- und Spielkreis ein. Dabei achten wir besonders auf das Temperament und die Ausdauer von jedem einzelnen Hund. Während ein Welpe 3-4 Personen im Spielkreis hat kann ein ausgewachsener Hund 10 Personen und mehr haben. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Helfer positionieren sich im Kreis, der Hundeführer geht in den Kreis und macht seinen Hund von der Leine. Einer der Helfer versucht nun den Hund zu locken. Sofort wenn dieser kommt gibt es ein Leckerlie oder ein Spiel. Nach kurzer oder längerer Zeit - ist Abhängig vom Ausbildungsstand - kommt dann der Hundeführer leint den Hund an und geht wieder in die Mitte und schickt den Hund zum Nächsten. So lernt der Hund dass er bei fremden Personen belohnt wird. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Nach und nach bauen wir in den Spiel- und Futterkreis verschiedene „Opferbilder“ ein. Das bedeutet das sich die Helfer mal hinlegen oder knien, auf einer Mauer sitzen, singend oder pfeifend weglaufen, hüpfen usw. So lernt der Hund dass die später zu suchende Person nicht immer die gleiche Körperhaltung hat. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch die Art der Anzeige ob Verbeller oder Rückverweiser wird hier bereits mit eingearbeitet. (siehe unten) | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Kann der Hund nun sicher zu der Person hinlaufen und zeigt sein Anzeigeverhalten deutlich wird der Kreis langsam aufgelöst und man versteckt sich zunächst noch sichtbar für den Hund im hohen Gras, an Gebüschen, hinter Bäumen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| So aufgebaut geht es dann Stück für Stück ein bisschen tiefer in den Wald bis der Hund nicht mehr sieht wo seine Versteckpersonen sind und zum ersten Mal alleine suchen muss. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Dass diese Art der Ausbildung nicht nur den Hunden Spaß macht zeigen folgende Bilder. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Ilshofener Jugendfeuerwehr zu Gast bei der DRK Rettungshundestaffel Schwäbisch Hall – Crailsheim
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| Dass man bei der Feuerwehr oft mit anderen Organisationen zusammen arbeitet, weiß die Jugendfeuerwehr von Ilshofen bereits. Wie die Arbeit der DRK Rettungshundestaffel Schwäbisch Hall – Crailsheim aussieht, darüber durften sie sich selbst ein Bild machen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Nach der Begrüßung stellte sich die Hundestaffel der Jugendfeuerwehr vor und so erfuhren sie auch gleich etwas über den Umgang mit fremden Hunden, wie Rettungshunde ausgebildet werden, wer zur Rettungshundestaffel kommen kann und welche Hunde Rettungshunde werden können. Danach erzählte die Jugendfeuerwehr, dass sie schon Wasserschläuche zusammen montieren, am letzten Leistungsmarsch teilgenommen haben und dass sie sich alle 14 Tage zum gemeinsamen Üben treffen. Nach soviel Theorie ging es dann aber ganz schnell zur Praxis über. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Schnell wurde die Truppe in 3 Gruppen geteilt und auf 3 Stationen verteilt. Die Stationen wurden im Laufe des Nachmittags durchgewechselt, so dass jede Gruppe alle Stationen erkunden konnte. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bei der ersten Station wurden die Junghunde ausgebildet. Diese Hunde müssen erst noch lernen zu fremden Personen hinzulaufen und dort dem Hundeführer anzuzeigen, dass sie jemanden gefunden haben. Damit die Hunde das sicher lernen können sind die Personen noch nicht schwer versteckt. Sie sitzen unter Bäumen, laufen in ein Versteck wenn der Hund sie sieht oder sie rufen aus einem leichten Versteck heraus. Die Jugendlichen durften sich hier gleich mit verstecken und die Hunde kräftig loben und ihnen dabei die Leckerlie geben wenn die Hunde ihre Aufgabe gut gemeistert hatten. Ein Teil der Hunde wird als Verbeller ausgebildet, das heißt der Hund legt sich vor die gefundene Person und bellt solange bis sein Hundeführer kommt. 4 Hunde werden derzeit als Rückverweiser ausgebildet. Sie laufen zu der versteckten Person bekommen dort zurzeit noch ein Leckerlie, laufen dann zu ihrem Hundeführer zurück, werden dort angeleint und zeigen dem Hundeführer wen sie gefunden haben. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Bei der zweiten Station konnte dann vom Weg aus beobachtet werden wie die geprüften Hunde und die Hunde die demnächst eine Prüfung ablegen im Wald zur Suche angesetzt werden und selbständig suchen. Hier wussten weder der Hundeführer noch der Hund wo man die „Opfer“ versteckt hat. In weiten Bögen laufen die Hunde durch den Wald um fündig zu werden. Haben sie eine versteckte Person gefunden legen sie sich wieder hin und bellen oder laufen zu ihren Hundeführen zurück um diese zu holen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Bei der letzten Station wurde es dann wieder für die Jugendfeuerwehr spannend. Jetzt wurden sie im Wald versteckt und durften sich von den Hunden suchen lassen. Wer gefunden wurde durfte natürlich den Hund loben und füttern. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Aber nicht nur die Jugendfeuerwehr hatte ihren Spaß bei diesen Übungen, für die Hunde der Rettungshundestaffel war es mal was Neues Kinder zu suchen. Ganz abgesehen davon, dass immer mehrere Personen in einem Versteck waren und jeder anders riecht für den Hund. Nachdem alle Kinder gefunden waren konnten sich alle bei Limo und Kuchen stärken. Dabei wurde noch mal erzählt was an diesem besonderen Ausbildungstag alles erlebt wurde. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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BOS Funklehrgang |
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Da in der Rettungshundestaffel nicht nur die Hunde ausgebildet werden, hieß es für 14 Staffelmitglieder es wird wieder die Schulbank gedrückt. |
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| Der BOS Funk wird von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben verwendet und ist ein mobiler nichtöffentlicher Funk. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Zuerst wurde an zwei Abenden der theoretische Teil unterrichtet. Wer z.B. den BOS Funk benutzen darf, welche Rufnamen es gibt, wie ein Funkgerät funktioniert, was Funkdisziplin ist, wie man Funkt, das Funkalphabet, und vieles mehr. Mit fundiertem Wissen und mit einem Schuss Humor führte Herr Ewald Widmann von der Freiwilligen Feuerwehr in Mainhardt durch den Theorieteil. Durch kleine Funkspiele konnte die Runde ihr eben gelerntes sofort in die Praxis umsetzten. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Am dritten Theorieabend ging es dann unter anderem zum Kartenlesen: wie man den Kompass richtig benutzen und abliest, Koordinaten in der Karte erfasst oder selbst bestimmt, auch hier wurde das bereits Erlernte durch Übungen vertieft. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Zum Abschluss des Lehrgangs trafen sich dann alle Teilnehmer in Mainhardt und wurden auf vier Fahrzeuge verteilt. Den ganzen Tag durften sie nun rund um Mainhardt verschiedene Koordinaten anfahren und mussten Funkkontakt zu unserer Einsatzleitung halten. Teils über 2m Band Geräte teils über die 4m Band Geräte die in den Einsatzfahrzeugen eingebaut sind. Bei dieser Übung wurde vor allem auf korrektes Anfahren der Koordinaten und die Funkdisziplin geachtet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Doch wer so gut in der Theorie unterrichtet wurde hatte es mit der praktischen Übung leicht. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Alle Teilnehmer haben den BOS Funklehrgang erfolgreich absolviert und bedanken sich nochmals recht herzlich bei Herrn Ewald Widmann von der Mainhardter Feuerwehr für seinen Einsatz im unbekannten Terrain des Roten Kreuzes. |
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Dank Abwrackprämie ein sehr realistischer Übungsnachmittag |
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Jeder ist von der derzeitigen Wirtschaftskrise betroffen. So auch unsere Hundestaffel. Aber warum sollte man nicht einmal versuchen diese Krise positiv zu sehen? Dank der Abwrackprämie konnte so die Hundestaffel ein besonderes Training verwirklichen. |
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Elisabeth Rotermund stellte ihr Auto, das demnächst in die Presse wandert zur Verfügung. Sollte an dem Auto ein Hund hochspringen oder gar durch kratzen versuchen die Türe zu öffnen würde es nichts ausmachen. |
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Das Szenario stellte sich für die Hundeführer wie folgt dar. Sie bekamen alle ein Suchgebiet im Wald. Irgendwo steht ein Auto in einer Schneewehe im Wald. Der Beifahrer (auch hier stellte sich Elisabeth zur Verfügung) hängt bewusstlos angegurtet auf seinem Sitz, die Fahrertüre ist offen der Fahrer fehlt. Die Zündung des Autos ist noch an. |
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Da unsere Hunde bisher immer nur Flächen abgesucht haben mussten sie nun lernen auch um das Auto herum zu laufen und anzuzeigen das hier eine Person drin ist. Nachdem der Hund durch Elisabeth bestätigt wurde musste er neben dem Auto abgelegt werden damit sich nun der Hundeführer der „verunglückten“ Person annehmen konnte. Als erstes wurde die Zündung ausgemacht und die „verunglückten“ Person angesprochen, keine Reaktion - also die Vitalfunktionen kontrolliert und festgestellt das die Person bewusstlos ist. Nachdem der Gurt vorsichtig gelöst wurde konnte nun die Bergung durch die Beifahrertüre beginnen und das Opfer in die stabile Seitenlage gebracht werden. |
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Der erste Teil der Übung war somit bestanden. Aber da die Fahrertüre auf stand beim Auffinden des Autos musste der Hundeführer davon ausgehen das der Fahrer noch irgendwo im Wald ist. Also wurde der Hund erneut angesetzt und fand den Fahrer der anscheinend verwirrt im Schockzustand durch den Wald lief. Auch dieses Opfer war für die Hunde nicht leicht anzuzeigen, da es sich bewegte und versuchte die Hunde durch Handzeichen und Worte loszuwerden. Mit ein bisschen Aufmunterung von Seiten des Opfers lernten die Hunde aber alle sehr schnell, das man auch jemanden verbellen kann der sich noch bewegt. Auch hier wurde der Hund nach seiner Belohnung abgelegt und der Hundeführer versuchte durch ruhiges zureden den „verwirrten“ Fahrer zu beruhigen und führte ihn aus dem Wald, manche überredetet den „verwirrten“ Fahrer sich in die Schocklage legen zu lasen. |
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Dieses war sicher für die Hundeführer die von diesem Übungsangebot keine Ahnung hatten eine interessante und erfolgreiche Übung. Und auch die Hunde fügten sich schnell und sicher in die neue Situation ein. |
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Rückverweiser - Verbeller |
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| Die Art wie ein Rettungshund seinem Hundeführer anzeigt, dass er eine hilfebedürftige Person gefunden hat, macht ihn zum Verbeller oder zum Rückverweiser. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Ein Verbeller hat gelernt, sich neben die gefundene Person zu legen und so lange zu bellen bis der Hundeführer am Fundort eingetroffen ist. So werden im deutschsprachigen Raum die meisten Hunde ausgebildet. (In Großbritannien, USA, Kanada, Südamerika, Südafrika und Neuseeland werden für die Flächensuche vornehmlich Rückverweiser ausgebildet). | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Rückverweiser hat gelernt, kurz zum "Opfer" hinzulaufen und dann auf direktem Weg zurück zu seinem Hundeführer zu laufen, um dort seine Anzeige zu machen. Danach führt der Rettungshund seinen Hundeführer zur verunglückten Person. |
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| Dies kann angeleint geschehen oder der Hund pendelt zwischen "Opfer" und Hundeführer, was ihn je nach Strecke und Gelände sehr schnell ermüden kann. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Nur sehr wenige Hunde beherrschen das sogenannte "Lassie-Verhalten". Hier läuft der Hund ein paar Meter voraus, bleibt stehen bis er vom Hundeführer eingeholt wird und läuft dann wieder voraus. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bei Rückverweisern unterscheidet man zwei Arten der Anzeige: | |||||||||||||||||||||||||||||||
| 1. Der Bringsler | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bringsler haben an ihrem Halsband einen Apportiergegenstand. Nach dem Fund nimmt der Hund das sog. Bringsel in die Schnauze und läuft zu seinem Hundeführer zurück. Dieser sieht dann, dass der Hund fündig geworden ist. Gemeinsam geht es dann zur gefundenen Person. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bereits im ersten Weltkrieg griff man auf diese Methode zurück. Den damaligen Sanitätshunden hatte man gelernt, einen Gegenstand der verletzten Person mitzubringen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Dies waren meist Mützen, Handschuhe usw. Einige Hunde brachten allerdings ab und zu auch Notverbände, die die verletzten Soldaten bereits hatten, mit. Dieses Verhalten wollte und musste man unterbinden und so entstand die Dr. Funk'sche Bringsel-Methode. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Verbeller hätten im Gefecht sehr schnell das Feindfeuer auf sich gezogen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| 2. Der Freiverweiser | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Da manche Hunde mit einem Bringsel in der Schnauze beim Laufen zu wenig Luft bekommen lassen sie das Bringsel aus. Eine eindeutige Anzeige ist somit für den Hundeführer nicht ersichtlich. Deshalb wurde eine andere Art der Anzeige gesucht und so entstand der Freiverweiser. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Hier zeigt der Hunde durch antrainiertes Verhalten (Anspringen, Anbellen, Vorsitzen, Pföteln, usw.), dass er jemanden gefunden hat. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Auch wir bilden in unserer Staffel Rückverweiser aus. Hier ein paar Fotos: | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Rettungshundearbeit - was kann man sich darunter vorstellen? |
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| Wir wollen Einblicke in unsere Ausbildung geben. Darum werden wir ab sofort regelmäßig Berichte über unsere Arbeit hier auf der Homepage einstellen. Vielleicht wecken wir ja Ihr Interesse, uns dabei zu begleiten. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Um unsere Hunde abwechslungsreich ausbilden zu können suchen wir immer wieder neue Gelände und Übungsmöglichkeiten. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Dank der Familie Schumm durften wir in den Heumann Schotterwerken trainieren. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Zuerst einmal ging es hoch hinaus. Steile Treppen und Gitterroste laufen bindet Hund und Hundeführer - ohne Vertrauen geht hier gar nichts. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Unsere Hunde werden in der Fläche ausgebildet. Das heißt sie müssen Personen anzeigen, die sich auf einer bestimmten Fläche befinden. In der Realität sind diese vermissten Personen nicht immer am Wegrand oder ebenerdig. Eine Person anzuzeigen, die der riechen, aber nicht sehen bzw. erreichen kann ist deshalb für unsere Hunde wichtig. Die Versteckpersonen im Hang und auf dem Steinbruch-LKW wurden von unseren Hunden gefunden und angezeigt. |
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| Matsch, Kies und auch steile Hänge sind Untergründe, die vom Hund Ausdauer erfordern. Das Schwierige im Steinbruch ist, dass der Wind die Geruchsbilder der versteckten Personen oft an den von der Sonne erwärmten Felswänden hochziehen lässt. Für den Hund ist es deshalb schwieriger, Witterung zu bekommen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Wenn die zu suchenden Personen auf einer Wiese liegen würden, könnte der Wind die Geruchspartikel mit sich nehmen und der Hund müsste nur gegen den Wind suchen, um fündig zu werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Anforderungen an Mensch und Tier |
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Grundsätzlich eignen sich alle gesunden mittelgroßen Rasse- und Mischlingshunde. |
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Ein ausgeprägter Spieltrieb sowie ein menschenfreundliches Wesen und soziales Verhalten gegenüber anderen Hunden sind wichtige Voraussetzungen für die Arbeit. |
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Vom Welpe bis zum Alter von drei Jahren kann mit der Ausbildung begonnen werden. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert in der Regel zwei Jahre. Immer wieder wird das Trainingsgelände gewechselt, um den Hund zu fordern. |
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Der Hundeführer muss physisch und psychisch belastbar sein und auch unter starker Beanspruchung teamfähig handeln und bereit sein, sehr viel Freizeit für die ehrenamtliche Tätigkeit aufzubringen. Eine gute Bindung zwischen Hund und Hundeführer sowie gegenseitiges Vertrauen sind ein wichtiger Grundstein für die erfolgreiche Ausbildung. |
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24 Stunden täglich ist ein DRK-Rettungshundeteam einsatzbereit.
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Ausbildung des Hundes |
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| Gehorsam | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Gehorsam des Hundes ist eine wichtige Grundvoraussetzung für den Such-Einsatz. Dies dient vor allem zur Sicherheit des Hundes. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Gerätearbeit | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Hund lernt über ungewohnten Untergrund und schmale Stege zu gehen, Leitern zu steigen, über Wippen zu gehen und durch Röhren zu kriechen. Die Gerätearbeit dient dazu, die Sicherheit und Beweglichkeit des Hundes in schwierigem Gelände zu fördern. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Suche | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Sucharbeit wird überwiegend über den Spieltrieb des Hundes aufgebaut. Die Hunde suchen keine Fährte sondern halten ihre Nase in den Wind und versuchen so, die Witterung von Menschen aufzunehmen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Zuerst lernt der Hund bei Anzeigeübungen über kurze Distanz laut und anhaltend zu bellen und wird mit einem Spiel mit seinem Lieblingsspielzeug belohnt. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Im Laufe der Zeit wird die Distanz
der Suche immer größer. Aber bis zur Suche im Einsatz ist es ein langer Weg.
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Ausbildung des Hundeführers |
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* Sanitätsausbildung |
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* Kynologie |
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* Trümmerkunde |
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* Organisation und Einsatztaktik |
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* Lagebeurteilung |
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* BOS-Funk |
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* Erste-Hilfe am Hund |
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* Karte und Kompaß |
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