Herzlichen Glückwunsch
Anfang Mai haben 5 Teams den Eignungstest bestanden und können nun ihre 2-jährige Ausbildung zum Rettungshundeteam bestreiten.

Wir wünschen Euch allen dabei viel Erfolg!

 
 
Mal eine etwas andere Art der Vorführung!
Bei unsere Vorführung in Gerabronn hatten wir die Möglichkeit in der Spinnerei Bauer nach "vermissten Personen" zu suchen.

Wir konnten im Verlaufe des Tages Interessierten den Aufbau unserer Arbeit mit den Hunden erklären und zeigen - wobei die ganz Mutigen uns bei unserer Arbeit aktiv unterstützt haben.

 
 
Einige Impressionen unserer Vorführung beim Feuerwehrfest in Wackershofen
 
 
Ausbildungswochenende bei der DRK Rettungshundestaffel Bad Mergentheim
Am Wochenende trafen sich die Mitglieder der BRH Unterland und des DRKs Schwäbisch Hall – Crailsheim bei der Bad Mergentheimer Staffel zum Übungswochende. Auf dem ehemaligen Bundeswehrübungsgelände in Wolfferstetten  konnten alle in den Schlafsälen ein Plätzchen für sich und den Vierbeiner finden. Das Übungsgelände war ideal, es bot reichhaltige Abwechslung und man war trotz des großen Umfeldes alleine zum Trainieren.
Die teilnehmenden Hundeteams und Helfer wurden in 4 Gruppen aufgeteilt und konnten an dem aus 5 Stationen bestehenden Parcours ihr bisheriges Können unter Beweiß stellen und Neues dazu lernen. 
An der ersten Station war ein Konzentrationslabyrinth und Gerätearbeit aufgebaut. Bei dem Konzentrationslabyrinth war schön zu sehen welche Teams mit viel Konzentration und Harmonie arbeiten und welche daran noch arbeiten dürfen. Auf der großen Wiese konnten zusätzlich noch Anzeigen mit verschiedenen Opferbildern geübt werden. Der Fantasie waren hier keine Grenzen gesetzt. So gab es Opfer die wegkrabbelten, italienisch sangen, selber Maffins aßen usw. 
                     
Zum Detaschieren konnten die Hunde an der zweiten Station angesetzt werden. Beim BRH wird diese Übung  in der Prüfung verlangt. Detaschiern heißt, den Hund auf Entfernung zu lenken mit Kommandos voran, links, rechts, zurück. Für alle die diese Übung noch nicht gemacht hatten wurde sehr schön der Aufbau mit Pylonen gezeigt und den Hunden so zum Erfolg geholfen. 
Spiel- und Futterkreise mögen alle Hunde und an der dritten Station konnten sie sich viel Motivation abholen. Im Spiel- und Futterkreis lernen die Welpen zu fremden Personen hinzulaufen, die Junghunde die Art des Verweisens und verschiedenen Opferbilder und bei den ausgebildeten Hunden kann man eingeschlichene Fehler korrigieren und Opferbilder ausarbeiten. 
An der vierten Station überraschte die Teams ein leerstehendes Haus zum Durchsuchen.
Drei Etagen warteten darauf von den Hundenasen durchforstet zu werden. Je nach Ausbildungsstand des Hundes durften die Hundeführer mitlaufen oder mussten am Hauseingang warten und den Hund schicken. Die Opfer waren in den mehr oder weniger hellen Zimmern, unter den Treppen und/oder im Dachgebälk versteckt. 
 
Für kleine Suchen und Anzeigen war die fünfte Station im Wald gerade recht. Hier wurde angereizte Suchen, Futterkreis und kleine "richtige" Suche für die Hundeteams angeboten. 
In allen Stationen konnten Welpen genauso wie erfahrene ausgebildete Hunde je nach ihrem Ausbildungsstand gearbeitet werden. Auf jeden Hund und Hundeführer wurde gezielt eingegangen. Stärken wurden gelobt und Schwächen erkannt. Mit Tipps zum Weiterüben wurde jedem geholfen.
Während die Flächensuchhunde die Stationen abarbeiteten machte sich eine Gruppe mit dem Mantrailer auf nach Külsheim um dort in der Innenstadt zwei Trails zu legen die der Trailer zuverlässig ausgearbeitet hat.
Am Nachmittag wurde dann noch ein längerer Trail auf dem Übungsgelände quer durchs Gelände gelegt. 
Danach wurden die Gruppen neu eingeteilt. Während sich die erfahrenen Hundeteams ausruhen durften, suchten die Junghundeteams mit Karte und Kompass bewappnet ihr Suchgebiete auf. Am Ziel angekommen durften die Teams die "Verschollenen" suchen.
Nachdem alle Teams die Aufgaben und Übungen erarbeitet hatten ging es zum geselligen Abendessen. Während dessen mussten sich die Teams vom BRH Unterland verabschieden, da sie zu einem echten Einsatz in Pforzheim alarmiert wurden.

Doch bevor es für die verbliebenen Teams zu gesellig wurde, bekamen auch diese eine Alarmierung zu einem Übungseinsatz.
Unter Realbedingungen wurden so Einsatz- und Suchtaktik ausgearbeitet und das Suchgebiet durchgearbeitet. 2 ½ Stunden später waren alle vermissten Personen gefunden und es konnte ein Resümee  über Fehler und Verbesserungsvorschläge beim Einsatz gezogen werden.
Danach klang dieser arbeitsreiche Tag aus. Am nächsten Morgen trafen sich alle zum gemeinsamen Frühstück und im Team wurde dann klar Schiff gemacht.

Vielen Dank an alle helfenden Hände, die so ein lehrreiches Wochenende möglich machen.

 
 

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